Die grafische Darstellung und Untersuchung reeller Funktionen stellt einen Kernpunkt des Programmes dar. Um eine möglichst vollständige Untersuchung zu ermöglichen, sind die Funktionen in verschiedene Klassen unterteilt.
1. Lineare Funktionen
Dieser Unterpunkt ist vor allem eingerichtet, um Schüler, die noch keine weiteren Funktionen kennen, nicht zu verwirren. Besondere Eigenschaften sind hier nicht vorhanden.
2. Quadratische Funktionen
Die Eingabe ist in Normalform und Scheitelpunktform möglich. Als Besonderheit kann der Scheitelpunkt berechnet werden.
3. Polynomfunktionen
Hier können Polynome bis zum Grad 9 untersucht werden. Als Besonderheit sind alle Nullstellen (auch komplexe) sowie Zerlegungen in R, Z und Z/p bestimmbar.
4. Rationale Funktionen
In dieser Gruppe steht vor allem die Untersuchung von Unstetigkeitsstellen im Vordergrund.
5. Beliebige Funktionen
Hier können beliebige Funktionen einer Veränderlichen gezeichnet werden. Folgende Optionen existieren zur näheren Untersuchung.
6. Funktionen mit Parameter y = f(x,t)
Für viele Klassen von Funktionen sind
Parameter von besonderer Bedeutung. Der Einfluß auf den Graf kann
hier studiert werden.
7. Funktionen zweier Veränderlicher z=f(x,y)
Funktionen der Form f(x,y) können hier zwei- und dreidimensional dargestellt werden. Dreidimensionale Grafiken sind als Drahtmodelle im Raum bewegbar.>
8. Funktionsreihen
Dieser Menüpunkt ist besonders Taylerreihen gewidmet. Man kann beobachten, wie sich die Grafen zunehmend der Zielfunktion nähern.
9. Parameterkurven
Bestimmte Figuren, wie Spiralen, Ellipsen usw. sind nicht mehr einfach als Funktion y=f(x), wohl aber mittels Parameter z.Bsp.: x = f(t) und y = g(t) darstellbar. Als Beispiel sei hier ein Herz dargestellt.
10. Interpolationskurven
Oft besteht die Aufgabe, n-Punkte durch eine Gerade bzw. Polynomfunktion zu verbinden. Nach der Methode der kleinsten Quadrate bzw. der Newtoninterpolation wird hier eine Funktion berechnet.
11. Folgen und Reihen
Folgen und Reihen können als Abbildungen der natürlichen Zahlen in die reellen Zahlen betrachtet werden. Deshalb wurde die Darstellung als Balken gewählt. Einzelne Funktionswerte können berechnet werde.
12. WMS
Dieser Unterpunkt ist speziellen diskreten und stetigen Verteilungsfunktionen der Wahrscheinlichkeitsrechnung gewidmet. Für diese existieren teilweise keine expliziten Formeln.
13. Komplexwertige Funktionen
Ähnlich den Funktionen mit einer reellen
Veränderlichen lassen sich Funktionen mit einer komlexen Variablen
definieren. Allerdings erhält man dann auch komlexe Funktionswerte.
In diesem Unterpunkt wird der Betrag von f in Abhängigkeit von der
komlexen Unbekannten x =a+bi dargestellt.
Es entstehen ganz interessante Gebilde, wie
nachfolgende Grafiken zeigen.
Beispiele
komplexer Funktionen